Der deutsch-französische Lithograf Engelmann erfand 1837 eine farbige Variante der Lithografie und gab ihr den Namen Chromolithografie. Diese Technik war hinter dem Lichtdruck die hochwertigste Methode, farbige Drucke zu erstellen. Gleichwohl war es eine zeitraubende Technik, die einen immensen Aufwand forderte. Denn das Bild, das gedruckt werden sollte, konnte in bis zu 25 Farben aufgeteilt werden. Für die Herstellung der Lithograpfie bedeutete dies, dass 25 Druckvorgänge absolviert werden mussten. Zuerst kamen dabei die helleren Farben gefolgt von der jeweils nächst dunkleren in den Druck. In der Qualität der Farben konnte sich die Lithografie nahezu dem Standard eines Ölbildes annähern.